Tauchen Mexiko - mit Walen, Haien & Delfinen

Tauchen in Mexiko führt einen in Gebiete, die in Punkto Großfisch zur Weltklasse gehören. Drei Tauchreviere Mexikos ragen dabei besonders heraus. Das Nebenmeer Sea of Cortéz zwischen der Baja California und dem mexikanischen Festland sowie das Socorro Archipel und Guadalupe Island im Pazifischen Ozean.

Tauchen Baja California / Sea of Cortéz

Jacques Cousteau nannte die Sea of Cortéz einmal das Aquarium der Welt. Die Artenvielfalt zwischen den nördlichen und südlichen Tauchgebieten ist eindrucksvoll, denn mit 1.200 Kilometern Länge umfasst die Baja California zwei Klimazonen und zahlreiche unterschiedliche Lebensräume.

Man taucht in diesen Gewässern Mexikos an unberührten Steilwänden und Riffen und lernt ein vielfältiges Unterwasserleben kennen: Große und kleine Walarten wie Buckelwale, Pottwale, Grindwale, Orcas, Walhaie, Mantas, Rochen und die eigentlichen Helden der Sea of Cortéz, die Seelöwen.

Tauchen mit Schwarmfisch, Mantas und vielen weiteren Großen der Meere

Die häufigsten Haiarten sind Graue Riffhaie, Ammenhaie und Weißspitzen-Riffhaie. Aber auch Hochseehaie, wie der Hammerhai oder der vom Aussterben bedrohte Hochsee-Weißflossenhai sind auf den Malediven heimisch. An besonderen Spots taucht man sogar mit Fuchshaien und Tigerhaien. Je weiter man sich nach Süden wagt, desto größer werden die Chancen auf Tauchen mit Walhaien. Wer den größten Fisch der Welt einmal hautnah erleben möchte, der sollte seine Tauchreise im Mai / April oder Oktober / November planen. In den letzten Jahren hat sich die Manta- und Walhai-Saison etwas verlängert und in bestimmten Gebieten sichtet man sie fast das ganze Jahr über

Natürlich gehört dazu nicht nur eine genaue Kenntnis der Tauchregion, sondern wie immer auch eine Portion Glück. Selbst Jacques-Yves Cousteau, der große Meeresforscher und Tiefseetaucher, musste oft Geduld beweisen, um manch eine der Spezies zu entdecken. Aber es lohnt sich, seinem Beispiel zu folgen!

Tauchen Socorro

Die Socorro Inseln sind unbestreitbar das beste Großfischtauchgebiet Mexikos. Durch ihre Abgeschiedenheit hat sich an den Inseln ein Ökosystem entwickelt, das man durchaus mit Galapagos, Malpelo und Cocos Island vergleichen darf – zumindest unter der Wasseroberfläche. Neben den für ihre Zutraulichkeit bekannten Riesenmantas und Delfinen sind dort mehrere große Haiarten beheimatet, darunter Seidenhaie, Galapagoshaie, Weißspitzenhaie und Silberspitzenhaie.

Mit Haien, Mantas und Walen tauchen - Socorro

Im November und Dezember finden sich Walhaie und Hammerhaie ein; diese Monate sind auch die Saison für riesige Thunfische, Stachelmakrelen und Wahoos. Von Februar bis April ziehen hunderte Buckelwale zu den Socorro-Inseln und bleiben dort für einige Wochen, um sich zu paaren und ihre Jungen zur Welt zu bringen.

Etwas Wasser müssen wir leider in den Wein gießen: Die Socorro-Islands sind mit ihren starken Strömungen und der extremen Topographie den versierten Tauchern vorbehalten. Wer aber erfahren genug ist, wird auf einer Tauchreise zu diesen Inseln Mexikos grandiose Abenteuer erleben.

Käfig-Tauchen vor Guadalupe

In Guadalupe dreht sich alles um eine der Legenden der Meere: den Weißen Hai. Seit man die Tiere an dieser abgelegenen Vulkaninsel mitten im Pazifik entdeckte, hat diese kleine Insel selbst Südafrika als Mekka abgelöst. Die Haie scheinen nochmal etwas größer zu sein und die Sichtweiten im glasklaren Wasser sind außergewöhnlich gut – perfekte Voraussetzungen für Hai-Definition-Aufnahmen.

Das Tauchen vor Guadalupe ist anders, als man es kennt. Safariboote lassen dort Käfige ins Wasser und die Luftversorgung wird über lange Schläuche geregelt. Einige der Käfige bleiben an der Oberfläche – diese dürfen auch Nicht-Taucher besteigen. In die Tiefenkäfige dürfen nur zertifizierte Taucher, denn sie werden zügig in die Tiefe versenkt und dafür muss man den Druckausgleich schnell und gut leisten können.

Tauchen mit dem weißen Hai - Guadalupe Island in Mexiko

Beste Reisezeit für Tauchen in Mexiko

Tauchen im riesigen Mexiko ist das ganze Jahr möglich. Jedoch gibt es durch klimatische Besonderheiten und vor allem die Wanderungen der Tiere über das Jahr hinweg Saisons für die verschiedenen Tauchgebiete des Landes.

Die beste Reisezeit für Tauchen bei Socorro ist von November bis Juni; Tauchsafaris finden üblicherweise während dieser Monate statt. Die Wassertemperaturen schwanken in dieser Zeit zwischen 20 und 28° Celsius und die See ist relativ ruhig. Die besten Monate, um vor Guadalupe zu tauchen, sind August bis Oktober. Die Wassertemperaturen liegen dann bei 17 bis 23° Celsius und das Meer ist meist ruhig. Die Sichtweiten sind hervorragend, zwischen 20 und 40 Metern.

Die Tauchsaison in der Sea of Cortéz ist von August bis November. Das Meer hat dann im Durchschnitt angenehme 27° Celsius und die Sichtweiten liegen zwischen 15 bis 30 Metern. Das Wasser ist üblicherweise ruhig und es gibt keine zu starken Strömungen.

Tauchsicherheit und Voraussetzungen

Oft gibt es für die Tauchsafaris in Mexiko keine offiziellen Mindestanforderungen bzgl. der Brevets oder dokumentierter Tauchgänge. Aber vor allem Tauchreisen nach Socorro sind fortgeschrittenen Tauchern vorbeihalten. Mitten im Pazifik sind die Bedingungen etwas rauer und man sollte mindestens Kenntnisse auf dem Advanced Open Water-Level und 50 Tauchgänge gemacht haben.

Die Sea of Cortéz bietet auch für weniger erfahrene Taucher einige gute Plätze. Für Tauchreisen nach Guadalupe braucht es nur wenig Erfahrung, denn auf diesen Tauchsafaris wird ausschließlich in Käfigen getaucht und die Luftversorgung über Schläuche geregelt. In die Oberflächenkäfige dürfen daher auch Nicht-Taucher. Die anderen Käfige werden relativ zügig in die Tiefe gelassen, daher braucht man Kenntnisse im Druckausgleich.

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