Tauchreisen Baja California - Sea of Cortéz

Die Baja California ist eine etwa 1.200 Kilometer lange und bis zu 230 Kilometer breite Halbinsel an der Pazifikküste Mexikos. Sie hat sich – erdgeschichtlich gesehen – vor nicht allzu langer Zeit vom mexikanischen Festland abgespalten und ein Nebenmeer geschaffen. Dieses wurde zu Ehren des spanischen Eroberers Hernán Cortés die Sea of Cortéz getauft, in unseren Breiten kennt man es auch als Golf von Kalifornien.

Tauchen Baja California

Erdbeben, Plattenverschiebungen und vulkanische Aktivitäten haben in der Sea of Cortéz eine einzigartige Unterwasserlandschaft geformt. Es geht bis zu 3.000 Meter in die Tiefe, Steilwände, Unterwasserberge und riesige Felsblöcke warten darauf entdeckt zu werden.

Aber nicht die Formationen, sondern die Vielzahl und Unterschiedlichkeit ihrer Bewohner sind das, was das Tauchen entlang der Baja California so einzigartig macht. Die Tauchplätze glänzen mit Fischreichtum und viel Großfisch. Über 850 Arten von Rifffischen wurden gezählt. Auf Tauchgängen trifft man große Makrelen, Doraden, Wahoos, Thunfische, Speerfische und Stachelrochen, Walhaie, Hammerhaie, Orcas und Delfine. Dazu kommen die riesigen Kolonien kalifornischer Seelöwen und Meeresschildkröten. Tauchreisen zur Baja California sind – trotz einiger fordernder Spots – auch für weniger geübte Taucher geeignet.

Wüstenlandschaft der Baja California

Anreise Baja California

Tauchsafaris durch die Sea of Cortéz starten meist im Hafen von Cabo San Lucas an der Spitze der Halbinsel. Von fast allen internationalen Flughäfen gibt es Langstreckenflüge nach Mexico City oder in die USA (San Diego, Houston) und von dort Verbindungen zum Flughafen Los Cabos. Mindestens eine Zwischenübernachtung und etwas zeitlicher Spielraum sind sinnvoll, denn man startet oft am frühen Morgen. Cabo San Lucas ist ohnehin ein charmanter Urlaubsort mit zahlreichen wunderschönen Stränden.

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