Flug

South African Airways (SAA) und Lufthansa bieten Flüge nach Johannesburg. Weiter nach Maputo kann man mit SAA und mit Linhas Aéreas de Moçambique (LAM) fliegen. Anschlussflüge nach Inhambane, Pemba (Quirimbas-Archipel) und Vilankulo (Bazaruto-Archipel) sind mit Airlink bzw. Pelican Airlines erhältlich. Weitere Flüge ab Nelspruit/Krügerpark. Mit KLM und Britih Airways sind Flüge über Kenia sowie mit TAP Portugal via Lisabon nach Maputo möglich.

Flugdauer

Frankfurt – Maputo: ca. 14 Std. (über Johannesburg oder Lissabon)

Rückbestätigung

Die meisten großen Airlines verlangen keine Rückbestätigung der Flüge mehr. Wir empfehlen jedoch, sich den Flug spätestens 72 Stunden vor Abflug rückbestätigen zu lassen und sich nach eventuellen Flugplanänderungen zu erkundigen.

Inlandsflüge

Flugzeuge bieten die sicherste Reisemöglichkeit für längere Strecken. Linien- und Charterflüge verbinden Maputo mit Blantyre (Malawi), Inhambane, Beira, Quelimane, Tete, Lichinga, Nampula und Pemba. Der Flughafen in Maputo hat je nach Jahreszeit unterschiedliche Verkehrszeiten. Flugtaxidienste stehen zur Verfügung. Flughafengebühren: 10 US$.

Einreise

Reisedokumente

Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Mosambik einen Reisepass, der mindestens noch 6 Monate nach Einreise gültig ist, außerdem einen gültigen Weiter- oder Rückflugschein.

Visum

Für die Einreise nach Mosambik ist ein Visum erforderlich. Dieses sollte nach Möglichkeit vor der Einreise bei einer der mosambikanischen Auslandsvertretungen eingeholt werden. Visa für touristische Zwecke und nur zur einmaligen Einreise können grundsätzlich auch an einigen der größeren Grenzübergänge zu Mosambik und dem Flughafen Maputo beantragt werden, das Visum zur einmaligen Einreise kostet ca. 30 EUR und ist bar ausschließlich in Rand zu bezahlen (Rand am Flughafen in Johannesburg umtauschen).

Reisende sollten die im Visum gestattete Aufenthaltsdauer nicht überschreiten, da hohe Geldstrafen drohen. Für eine Verlängerung des Visums ist eine Ausreise aus Mosambik und Antragstellung im nächstgelegenen mosambikanischen Konsulat erforderlich.

Falls Ausflüge in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park beabsichtigt sind, sollte man vor der ersten Abreise nach Mosambik eine Mehrfacheinreise (visto mùltiplo) beantragen. An Grenzübergängen und in Mosambik ist ein Wiedereinreisevisum nicht erhältlich.

Visagebühren

Deutschland, Österreich

Touristen- und Geschäftsvisum:
30 €; (für Aufenthalte bis zu 30 Tagen, einmalige Einreise),
40 €; (für Aufenthalte von 31 bis 60 Tagen, einmalige Einreise),
50 €; (für Aufenthalte von 61 bis 90 Tagen, einmalige Einreise).
60 €; (für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen, mehrmalige Einreise).
Transitvisum: 20 €; (für Aufenthalte von bis zu 7 Tagen).

Schweiz

Touristen- und Geschäftsvisum:
60 CHF (einmalige Einreise),
80 CHF (zweimalige Einreise),
90 CHF (mehrmalige Einreise).

Die mosambikanische Botschaft (Stromstr. 47, 10551 Berlin, Tel. 030-39 87 65 00) und das Honorargeneralkonsulat in München (Bayerstraße 33, 80335 München, Tel 089-599 98-116) stellen Visa aus, die mit dem Reisepass, der Buchungsbestätigung und zwei Passfotos zu beantragen sind. Bearbeitungsdauer ca. ein bis zwei Wochen, die Kosten betragen je nach Aufenthaltsdauer ab 30 Euro.

Ausreise

Flughafengebühren:

30 US$ für internationale Flüge
10 US$ für Inlandsflüge
ausgenommen Transitpassagiere und Kinder unter zwei Jahren

Ausweispflicht

Es wird darauf hingewiesen, dass in Mosambik Ausweispflicht besteht. Es wird empfohlen, stets den Pass im Original mit sich zu führen. Dies gilt auch im Straßenverkehr für den Führerschein.

Zollbestimmungen

Einfuhr

Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Wertvolle elektronische Geräte müssen bei der Einfuhr deklariert werden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von u. a. Langustinen, Muscheln und antiken Geldmünzen ist untersagt.

Medizinische Hinweise

Medizinische Hinweise

Im ganzen Land besteht hohes Malariarisiko - auch in der Trockenzeit. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen, ganztägig (Dengue, s.u.) und nachts körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden); ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen und ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. Tropenärzte beraten über geeignete Prophylaxe sowie über sonstige Schutzimpfungen. In Bezug auf Ernährung und Trinkwasser sollten zur Vermeidung von Infektionen die üblichen Vorsorge- maßnahmen betrieben werden.

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Bei einer direkten Einreise aus Deutschland bzw. anderen nicht-endemischen Ländern ist die Impfung nicht erforderlich. Bei fehlender Impfung und Ankunft aus einem Infektionsgebiet wird die Impfung am Flughafen gegen eine Gebühr von USD 50,00 durchgeführt. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition zusätzlich Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes sollten auf aktuellem Stand sein. Da sich die Impfbestimmungen jederzeit ändern können, sollte man den aktuellen Stand beim Auswärtige Amt oder einem tropenmedizinisches Institut erfragen. Auch unter www.fit-for-travel.de gibt es aktuelle Informationen.

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden

Hygenie

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Medizinische Versorgung bei Tauchunfällen

Medizinische Erstversorgung wird im Krankenhaus von Inhambane angeboten, Druckkammern gibt es in Johannesburg und Durban (Südafrika). Die meisten Tauchbasen in Mosambik arbeiten im Notfall mit der Druckkammer in Durban zusammen. Diese wird im Krankenhaus mit angeschlossenem tauchmedizinischem Center professionell betrieben und ist innerhalb von maximal ca. 6 Stunden zu erreichen – den Transport koordiniert die Organisation DAN Südafrika.

Versicherungen

Scuba Native Tauchreisen gibt bei jeder Buchung von Reiseleistungen den so genannten Sicherungsschein an jeden Reiseteilnehmer aus. Entsprechend der gesetzlichen Regelungen haben wir eine Insolvenzversicherung bei der Zuricher Versicherung abgeschlossen. Diese sichert bei Zahlungsunfähigkeit oder Konkurs des Reiseveranstalters die Rückzahlung des bereits bezahlten Reisepreises oder die Aufwendungen für die Rückreise ab.

Wir raten darüber hinaus dringend zum Abschluss von Reiseversicherungen, insbesondere einer Reiserücktrittskostenversicherung, die bereits vor Reiseantritt die Stornokosten absichert, bzw. bei Abbruch der Reise die Kosten für nicht in Anspruch genommene Reiseleistungen übernimmt. Empfehlens- wert ist weiterhin eine zusätzliche Reisekrankenversicherung. Gute Angebote decken die Kosten für ambulante Behandlungen, Medikamente, Krankenhausaufenthalte und eventuell notwendige Krankenrücktransporte ab. Taucher sollten unbedingt darauf achten, dass auch die Kosten für Tauchunfälle und Spezialbehandlungen übernommen werden.

Der Abschluss einer Reisegepäckversicherung empfiehlt sich, um unter anderem den Verlust von Spezialausrüstung, Handy und Laptop abzudecken.

Sicherheit

Das Auswärtige Amt warnt vor Überlandfahrten bei Nacht. Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht noch ein Minenrisiko. Im Landesinneren gibt es noch markierte aber auch unmarkierte Minenfelder. Durch den Busch sollte man sich deshalb nur in ortskundiger Begleitung begeben. Während die Badeorte weitgehend sicher sind, ist Kleinkriminalität in Maputo und anderen Städten verbreitet.

Geld

Währung

Nationale Währung ist der Metical. 1 Euro entspricht ca. 44, 00 Meticals (November 2009). Banknoten gibt es im Wert von 100.000, 50.000, 10.000, 5000, 1000, 500, 100 und 50 Mt; Münzen sind im Wert von 5000, 1000, 500, 100, 20, 10, 5, 2,5 und 1 Mt im Umlauf. In größeren Städten lässt sich mit Kredit- oder EC-Karte Bargeld vom Automaten abheben. Reiseschecks (Travellercheques) können momentan bei keiner Bank in Mosambik eingelöst werden. Zur Mitnahme von Bargeld empfiehlt sich der US-Dollar, im Süden des Landes auch der südafrikanische Rand. EURO werden außerhalb Maputos nur selten akzeptiert. Kreditkarten werden in Hotels, Restaurants und Supermärkten in Maputo und einigen wenigen Hotels im Lande akzeptiert

Trinkgelder

Trinkgeld wird in Hotels nicht gern gesehen, sonst sind 10 % üblich.

Sprache

Amtssprache ist Portugiesisch (27 %). Kisuaheli, Makua, Nyanja und andere Bantu-Sprachen werden ebenfalls gesprochen.

Uhrzeit

MEZ plus 1 Stunde,
während der europäischen Sommerzeit besteht keine Zeitdifferenz.

Telefon, Internet

Vorwahlnummern

Nach Mosambik: 00258
Von Mosambik nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Von Telefonzellen aus können mit Telefonkarten Inlandsgespräche und Gespräche in Nachbarländer geführt werden. Internationale Ferngespräche sind derzeit nur über Büros der staatlichen Telefongesellschaft möglich.

Mobile

Netztechnik: GSM 900/1800.
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Mosambique von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone. In den großen Städten ist die Verbindung sehr gut. Auch BlackBerrys pushen ihre Mails. In Gorongosa mitten im Busch findet man gar einen Hotspot. Die Übertragungsraten entsprechen etwa DSL 3000!

Internet

sind in Maputo und vereinzelt in grösseren Ortschaften zu finden.

Infrastruktur

Mosambik hat 2 internationale Flughäfen, den Maputo International (MPM) (Mavalane) sowie den Beira (BEW). Inlandsflüge werden angeboten. Eine Fähre verbindet Maputo mit Inhaca, mehrere Eisenbahnlinien verbinden größere Städte.

Reisen auf eigene Faust sind ein Abenteuer, vor allem im Norden und im dünnbesiedelten Hinterland. Auf dem Quirimbas-Archipel ist Campen kaum möglich, da es Süßwasser nur an wenigen Stellen gibt. Das von Armut gezeichnete Land hat noch immer eine schlechte Infrastruktur. Rucksackreisende hangeln sich meist die südliche Küste entlang, wo das Land am besten erschlossen ist.

Einzelne Brücken und Straßen sind noch aus Kriegstagen zerstört. Allradantrieb ist unerlässlich. Wichtige Überlandstraßen sind teilweise in einem extrem schlechten Zustand und bergen Unfallrisiken. In der Regenzeit (Dezember bis April) können selbst Nationalstraßen aufgrund von Überschwemmungen unpassierbar sein. Wegen der relativ hohen Unfallgefahr und der mangelnden medizinischen Versorgung auf dem Lande sollten Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Internationale Mietwagenfirmen (Hertz, Avis, Europcar) haben Niederlassungen in der Hauptstadt Maputo.

Landminen stellen in manchen Teilen des Landes immer noch ein Risiko dar.

Botschaft

Mosambikanische Botschaft in Berlin

Stromstr. 47
10551 Berlin
Tel. 030-39 87 65 00

Deutsche Botschaft Maputo

Rua Damião de Góis, 506
Maputo
Telefon: (+258-) 21-48 27 00
Fax: (+258-) 21-49 28 88
Sprechzeiten:
Montag bis Freitag 9.00 - 12.00 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung
Bereitschaftsdienstnummer außerhalb der Dienstzeiten
(Nummer nur in Notfällen wählen): +258-82-3 03 33 00

Österreichische Botschaft in Mosambik

Avenida do Centro Comercial 262, Macuti, Beira

Tel.: +258 (0) 3 - 313 107
Fax.: +258 (0) 3 - 313 106

Schweizer Botschaft in Mosambik

Avenida Julius Nyerere 1213, Maputo, Mozambique
Tel.: +258 (0) 1 – 492 432, 492 744
Fax.: +258 (0) 1 – 492 474

Klima

Zwischen April und Oktober ist das Klima mit warmen, sonnigen Tagen und kühlen Nächten am angenehmsten. Das nahende Ende der Trockenzeit im Oktober eignet sich gut zur Tierbeobachtung an den Wasserstellen. In der Regenzeit von November bis März muss mit viel Regen, hohen Tagestemperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit gerechnet werden. Straßen können dann unpassierbar werden. Der Januar gilt als Haupt-Ferienmonat in Mosambik, im Februar kann es zu Zyklonen kommen.

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